Rückblick April 2021: 267 Euro passives Einkommen durch Dividenden & P2P

Über passives Einkommen, abgeschlossene Aktien-Positionen und Buchprojekte

+ Sparquote April 2021: 70,30 %

+ Rich-Bitch-Status: 23,5 %

+ passive Einkommen aus Dividenden und Zinsen: 267,27 Euro

Zwischen Schwarzwald-, Rhein- und Nordpfad-Wanderungen sowie einigen fordernden Projekten in meinem Hauptjob habe ich mich im April recht wenig mit meinen Finanzen beschäftigt. Stattdessen habe ich mir eine handfeste Redaktionsroutine zugelegt: Vor der Arbeit wird mindestens 0,5 bis 2 Stunden am neuen Buch gearbeitet. Und wenn es die Kreativität (und Lust) zulässt, auch noch am Abend. Die #5am-Challenge trägt Früchte!

Mein passives Einkommen hat sich in diesem Monat stärker summiert als im Monat zuvor: Mehr als eine halbe Monatsmiete spülten Dividenden und P2P-Zinsen aufs Konto. Damit ist erstmals 2021 das Ziel erreicht, einen monatlichen passiven Cashflow von über 250 Euro zu generieren.

Zusammen mit einigen schon länger vorbereiteten Maßnahmen in der nebenberuflichen Selbständigkeit schwoll außerdem die Sparrate ordentlich an. Zwei offene Einzelaktien-Tranchen habe ich daher direkt abgeschlossen.

Nun aber der Reihe nach.

Passives Einkommen durch Aktien, ETFs und Dividenden

Diesen Monat brachten mir alleine meine Aktien ein passives Einkommen von 190,43 Euro ein – Dividenden sei Dank.

Eine Dividende konnte ich verbuchen von:

  • Daimler
  • Telekom
  • Realty Income

Die liquiden Mittel habe ich dazu genutzt, zwei offene Aktien-Tranchen abzuschließen. Neben den Sparplänen auf meine ETFs habe ich in eine Position des REITs Omega Healthcare sowie des Halbleiter-Technologen Intel investiert.

Für Halbleiter-Aktien-Fans: Hier geht es zu der praktischen Halbleiter-Datenbank, die Vincent von freakyfinance zusammengestellt hat und die ich rundum empfehlen kann!

Da mein Freund ebenfalls neuerdings Intel im Depot hat, ist die Abschluss-Tranche trotz des Kursrücksetzers etwas kleiner ausgefallen. Wir vermeiden es grundsätzlich, zu stark in die gleichen Aktien zu investieren. So verringern wir Klumpenrisiken bei einer gemeinsamen Vermögensbetrachtung, auch wenn jeder für sich völlig eigenständig investiert.

Meine Aktienkäufe im April

  • ETF All World
  • ETF EM
  • Omega Healthcare
  • Intel
Vermögensverteilung über P2P, ETFs, Einzelaktien und Festgeld

Passives Einkommen durch P2P-Kredite & Crowdinvesting

Aktueller Stand:
9,07 % des Gesamtvermögens in P2P und Crowdinvesting

Nach dem Entsparen mehrerer P2P-Plattformen lege ich aktuell einen Teil des Notgroschens auf Bondora Go & Grow um. Entsprechend wächst der P2P-Anteil am Gesamtvermögen wieder ein bisschen.

P2P gehört zu meinen solidesten Quellen, wenn es um passives Einkommen (oder ist es doch eher aktiv?) geht. Die Dividenden-Einkünfte schwanken noch stark, P2P ist im Vergleich recht beständig: Diesen Monat konnte ich 76,84 Euro P2P-Zinsen verbuchen. Die Zinsentwicklung rückt sich also langsam wieder zurecht und steigt.

Gleichzeitig habe ich bereits zu Beginn des Monats die 1.000-Euro-Marke auf Estateguru geknackt: Insgesamt über 1.000 Euro Zinsen konnte ich bisher mit den Immobilienprojekten auf Estateguru einnehmen. Das hätte ich bei meiner Anmeldung 2018 nie gedacht – aber bin nach wie vor ein großer Fan der Plattform und schaue gerne wöchentlich in meinen Account, um die liquide gewordenen Mittel auf neue Projekte zu verteilen.

So entwickeln sich die passiven Einkünfte aus P2P

Mein P2P-Portfolio, gestaffelt nach meinen stärksten Zinszahlern:

  1. EstateGuru (11,50%)*
  2. Peerberry (9,62%)*
  3. Viainvest (12,01%)*
  4. Mintos (11,47%)*
  5. Bondora G&G (6,75%)*

Besonders spannend fand ich diesen Monat übrigens den Artikel von Lars Wrobbel über die realen Verluste, die er im Laufe der Zeit mit seinen P2P-Investitionen eingefahren hat. Das Thema „Geld verlieren mit P2P“ wird normalerweise eher selten geschildert; es kratzt nun mal am schönen Schein des schnellen Geldes durch die fetzen Zinsen von P2P. Daher hat es mich umso mehr gefreut, dass Lars seine Zahlen rund um P2P-Verluste komplett offenlegt. Für uns beide war Grupeer der fieseste Renditedrücker; übrigens in ziemlich genau gleicher Höhe. Aber am Ende lohnt es sich halt doch.

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Sonstiges: Buchprojekte & No Buy

Zusammen mit Sebastian Wörner (www.hobbyinvestor.de) habe ich bereits den Ratgeber „Das Mintos Handbuch“ zum Thema P2P-Investments publiziert. Die Redaktion hat viel Spaß gemacht und „Das Mintos Handbuch“ zu veröffentlichen war eine tolle Erfahrung! Nun wage ich meine erste Einzelpublikation und konzentriere mich aktuell sehr stark auf die Fertigstellung. Ein paar To Dos sind noch offen, aber für mich ist es schlicht auch ein superschöner Testballon, von A bis Z (vom Text über die Amazon-Keywords bis zum Buchcover) alles in Eigenregie umzusetzen.

Diesen Monat bin ich also ganz beflügelt von meinem Buchprojekt – und habe das Thema direkt weiter im Fokus: Nachdem ich im privaten Umfeld bereits ein Kinderbuch geschrieben und mit ein paar einfachen Grafiken drucken ließ, konnte ich nun zwei großartige Illustratoren finden, mit denen ich verschiedene Kinderbuch-Publikationen umsetzen möchte. Ich bin gespannt, wie sich die Zusammenarbeit gestaltet oder ob sich alles in Wohlgefallen auflöst …

Mein Kopf ist voller Ideen, einige Geschichten sind bereits zu Papier gebracht und eine sogar in 2 Sprachen übersetzt. Ein Buch über Entwicklungspsychologie liegt bereits auf dem Nachttisch und selbst, wenn hier nicht das große passive Einkommen entsteht, macht das Kreieren, Erschaffen und sich kreativ Austoben schon jetzt schlicht wahnsinnig viel Spaß! Aber wenn sich so der Einnahme-Posten „Bücher + VG Wort“ erhöht, wäre das natürlich noch erfreulicher.

Konsumfasten: der leichteste No-Buy-Monat aller Zeiten

Mein Haushaltsbuch ist ein großes Buch in DinA4, kariert und mit grünem Leineneinband. Jeder Monat hat ein eigenes Blatt: für Einnahmen und Investitionen, aber der größte Teil steht dem Bereich „Ausgaben“ zu. Das Ganze ist wunderbar haptisch und aufwändig – und so bekommt jede einzelne Ausgabe noch einmal kurz Aufmerksamkeit, wenn ich sie händisch eintrage und mir nochmal vor Augen halte.

Das richtig starke Bewusstsein dafür habe ich entwickelt, seit ich 2019 für ein halbes Jahr komplett auf Konsum verzichtet habe. Seither nun kommt es immer häufiger vor, dass ich – wie diesmal wieder – am Ende des Monats in meine Ausgaben schaue und dort kein einziges Produkt finde, das ich gekauft habe.

Erlebnisse statt Dinge: Aus den No-Buy-Regeln wurde ein Lebensstil

Stattdessen habe ich meine Familie im April zu einem pompösen Frühstück aus einer französischen Back-Manufaktur eingeladen, nach einer wunderschönen Wanderung haben wir in Mangosalat und Tofu-Bun unseres Lieblingsvietnamesen geschwelgt und auch sonst haben wir es uns sowohl kulinarisch als auch rund um Naturerlebnisse an nichts fehlen lassen. In der Hoffnung auf eine Besserung der Corona-Lage haben wir uns sogar (stornierbare) Fährentickets für den Sommer besorgt.

Aber Dinge? Sachen, Kleidung, Hygieneprodukte? Fehlanzeige.

Mein Haushaltsbuch reicht (lückenhaft) bis in das Jahr 2015 zurück. Wenn ich es durchblättere, stelle ich fest: Vor der Konsumfastenzeit gab es ein „aus Versehen nichts kaufen“ einfach nicht. Heute merke ich solche Zeiten des No Buy witzigerweise erst hinterher, wenn ich mir am Ende des Monats meine Ausgaben ansehe. So war es wieder im April – wieder ein No-Buy-Monat, den ich vielleicht nicht mal bemerkt hätte, wenn es diesen Blog nicht gäbe. Verrückt.

So entwickelt sich das Vermögen inkl. passives Einkommen

Und Du? Wie hat sich Dein Vermögensaufbau im April entwickelt? Was sind Deine Learnings – und wie gehst Du weiter vor? Oder hast Du sogar ebenfalls bei der einen oder anderen Einzelaktie zugegriffen? Wie entwickeln sich Deine Dividenden und Zinseinkünfte? Ich freue mich schon auf Deinen Kommentar! PS: Die Kommentarfunktion funktioniert wieder 🙂

Keine Anlageberatung oder Empfehlung! Triff unbedingt Deine eigenen Finanz- und Anlageentscheidungen!

*Affiliate-Verlinkung: Wenn Du Dich über diesen Link anmeldest, erhalte ich eine kleine Provision und Du in den meisten Fällen ebenfalls ein Goodie in der gleichen Höhe (z. B. einen Startbonus) – oder Du hast zumindest keinen Nachteil davon, unterstützt aber direkt meinen Blog. Ich empfehle nur Konten und Plattformen, die ich selbst aktiv im Einsatz habe.

2 Gedanken zu „Rückblick April 2021: 267 Euro passives Einkommen durch Dividenden & P2P

  1. Hallo Peter, lieben Dank für Deinen netten Kommentar!

    Wenn nach unten hin (Ausgaben) alles optimiert ist, bleibt nur der Weg nach oben (Einnahmen) 🙂 Super, dass Du schon soweit bist!

    Sich aktuell bei den Einzelaktien zurückzuhalten kann ich zu 100% nachvollziehen. Ich bin zurzeit auch hin- und hergerissen, entscheide mich aber trotzdem für ein regelmäßiges Investieren.

    Alex von rente-mit-dividende.de hat das in einem Podcast-Interview mit dem Finanzrocker mal ganz passend formuliert: Der nächste Crash oder die nächste Korrektur kann so lange auf sich warten lassen, dass die korrigierten Kurse dann vielleicht sogar über dem Wert liegen, für den Du heute einkaufst.

    Aktuell bin ich aber auch voll bei Dir: Es ist schwierig, Aktien zu finden, die gerade nicht aufgeblasen werden. Und wenn keine Eile ist, muss man sich auch keinen unnötigen Stress machen. Solange man nicht den Einstieg bis in alle Ewigkeit hinauszögert 🙂

    Ach, Grupeer. Dieses Trauerspiel. Aber das ist wohl in aller Deutlichkeit unter „Lehrgeld“ zu verbuchen …

    Freut mich total, dass Dir meine Berichte ein bisschen Inspiration bringen – genau dafür sind sie da!

    Stay tuned,
    Sventja

  2. Nun, meine Festkosten sind dank Haushaltsbch durchoptimiert, bei denen ist kein Spielraum mehr. Die Lebenshaltungskosten sind derzeit auch auf niedrigstem Niveau, sonstiger Konsum gerne verzichtbar. Dementsprechend ist der Überschuss am Monatsende erfreulich und kann angelegt werden.

    Bei Einzelaktien halte ich mich gerade etwas zurück, da mir die jeweiligen Kurse noch nicht gefallen. Das Geld ist auf dem Anlagekonto aber sofort einsetzbar, ich will da aber auch nicht ungeduldig werden.

    P2P läuft automatisch, aber Groupeer lief auch automatisch, war mal die Cash Cow. Ich denke, mit Estateguru bin ich ganz gut bedient, kümmere mich und lasse Mintos nebenbei mitlaufen.

    Danke für deine regelmäßgen Anregungen, das ist wirklich hilfreich.

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