Rückblick März 2021: Das Depot rastet aus – und die Sparquote ebenfalls

Über Depotwachstum, zuverlässige P2P-Einnahmen und Challenge-Resultate

+ Sparquote März 2021: 82,2%
+ Rich-Bitch-Status: 23,0 %
+ Passive Einnahmen aus Dividenden und Zinsen: 95,67 Euro

Den März habe ich dazu genutzt, für ein starkes Depotwachstum zu sorgen und bei den okayen Kursen klassischer US-Dividendenwerte zuzuschlagen. Gleichzeitig fülle ich in meinem Portfolio noch fehlende Branchen auf; diesmal: Versorger.

Status finanzielle Freiheit von Rich Bitch Project

Die Mission 2021 lautet nach wie vor, die liquiden Mittel zu verringern und für ein stärkeres passives Einkommen zu sorgen. Diesen Monat fielen die Einnahmen deutlich höher aus, daher habe ich dieses Kapital direkt dazu genutzt, ein paar offene Tranchen zu schließen.

Den massiven Vermögenszuwachs schreibe ich allerdings den brutalen Kurssprüngen an der Börse zu – die für mich ehrlichgesagt nur nach einer kurzen Freude aussehen …

Auch unsere Verkleinerung klappt gut: Als großer Sharing-is-Caring-Anhänger konnte ich vielen der in der Dezember-Challenge aussortierten Dinge ein neues Zuhause geben. Und die gewonnene Zeit aus dem TV-Fasten und der #5am-Challenge ist außerdem direkt in mehrere langgeplante Projekte geflossen. Kurz: Der März war für mich auch ein enormer Lernmonat. Und ich habe mit dem Schreiben eines neuen Buches begonnen!

Aber nun der Reihe nach.

Vermögensaufstellung meiner Einzelaktien

Depotwachstum: Aktien, ETFs und Dividenden

Meine insgesamt drei ETF-Sparpläne laufen unverändert weiter, während ich in diesem Monat mit dem Kauf von zwei Einzelaktien-Tranchen noch offene Positionen „geschlossen“ habe. Das Depotwachstum lässt sich aktuell sehen – auch wenn ich die Zahl der Einzeltitel nicht zu schnell zu stark erhöhen will.

Insgesamt hat mein Aktienportfolio folgenden Zuwachs erhalten:

  • Sparplan All World
  • Sparplan EM
  • Enel (erste Tranche)
  • AT&T (letzte Tranche)
  • Fresenius (letzte Tranche)
  • Mind Med (minimal nachgelegt)

Nach einer Testphase von Trade Republik bin ich nun wieder dazu übergegangen, mehrere Mini-Tranchen in der App zu vermeiden. Stattdessen kaufe ich 1-2 Tranchen mit einem meiner 2 regulären Broker. Den Grund dazu verrate ich in Kürze in einer eigenen Trade-Republik-Review.

Einzelaktien: fehlende Branche ergänzt

In den letzten Monaten habe ich mich auch verstärkt damit beschäftigt, welche Branchen ich bereits mit Einzelaktien abgedeckt habe und welche noch nicht. Es gibt Branchen, in die ich explizit nicht investieren will. Bei anderen klaffen stumpf noch Lücken – und diese werde ich im Zuge meines Depotwachstums nach und nach schließen.

Mit Enel habe ich den ersten Versorger in mein Portfolio aufgenommen, und dann gleich einen Italiener! Entsprechend bin ich gespannt, wie gut oder schlecht die Rückforderung der 11% Steuer im Rahmen des Doppelbesteuerungsabkommens klappt. Das ganze Procedere soll gerne mal Jahre dauern … Ich berichte!

Jeden Monat Dividenden erhalten? Check!

Ein ähnliches „Lücken-Füllen-Prinzip“ wie bei den Aktienbranchen gilt für die Ausschüttungen von Dividenden: Ich will in Zukunft jeden Monat einige Dividendenauszahlungen erhalten. Durch mein bisher deutschlandlastiges Portfolio konzentrieren sich die Ausschüttungen stark auf Mai bis Juli. Mit weiteren Einzelaktien-Zukäufe will ich die Dividenden etwas (!) gleichmäßiger übers Jahr verteilen.

Ziel ist allerdings nicht, jeden Monat gleichmäßig hohe Dividenden zu erhalten. Die Qualität des Unternehmens geht immer vor Auszahlungszeitpunkt!

Von folgenden Aktien habe ich im März Dividenden erhalten:

  • Realty Income
  • Intel
  • Unilever
  • PepsiCo

Nach Abzug von Quellensteuer und Kapitalertragssteuer summieren sich meine Dividenden in diesem Monat auf 20,99 Euro. Nicht die Welt, aber es freut mich trotzdem, dass ich jeden Monat einen kleinen (oder auch großen) Einkommensstrom verzeichnen kann. Das freut das Depotwachstum 🙂

Rich Bitch Project bei „Helden der finanziellen Freiheit

Wenn Du meine Dividendenentwicklung seit 2016 bis heute mitverfolgen möchtest, kannst Du das übrigens seit diesem Monat bei den Helden der finanziellen Freiheit. Ich wurde dort ganz frisch aufgenommen und befinde mich in inspirierender Gesellschaft. Direkt im ersten Monat wurde ich auf Platz 26 von 34 gelistet – schau doch mal vorbei!

Hier geht’s zur Aufstellung „Helden der finanziellen Freiheit“ >>

Helden der Finanziellen Freiheit durch passives Einkommen (Dividenden und Optionen)

Zinsen aus P2P-Krediten & Crowdinvesting

Aktueller Stand:
8,7 % des Gesamtvermögens in P2P und Crowdinvesting

Mein P2P-Portfolio ist inzwischen so aufgestellt, dass ich mich damit wohlfühle. Der größte Teil liegt bei Estateguru, bei den restlichen Plattformen checke ich einmal monatlich, ob liquide Mittel herumliegen.

Und durch die übersichtliche Menge an Plattformen kann ich gut im Markt mitverfolgen, ob sich Schwierigkeiten anbahnen oder Handlungsbedarf besteht.

Mein P2P-Portfolio, gestaffelt nach meinen stärksten Zinszahlern:

  1. EstateGuru (11,50%)*
  2. Peerberry (9,62%)*
  3. Viainvest (12,01%)*
  4. Mintos (11,47%)*
  5. Bondora G&G (6,75%)*

Warum ich den Estateguru Autoinvest nicht (mehr) nutze

Bei Estateguru habe ich den Autoinvest nach ein paar <10%-Investments deaktiviert: Da ich nur für den Minimalbetrag von 50 Euro in die Kredite investiere, kann ich beim Autoinvest nicht so viel einstellen wie bei dem „Advanced Autoinvest“ bei 250 Euro Invest je Kredit.

Bei manchen Krediten komme ich durch den Zeitversatz beim manuellen Investieren nicht zum Zuge, aber eine individuelle Prüfung je Kredit ist mir (noch) wichtig. Daher bleibe ich erstmal dabei und habe im März in mehrere Estateguru-Kredite manuell investiert, aber auch ein klein wenig Kapital nachgeschossen.

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Hier bin ich inzwischen in einem Bereich, der an meiner Wohlfühlgrenze kratzt. Nach der unschönen Grupeer-Erfahrung möchte ich nicht zu viel Kapital in einer einzelnen Plattform haben. Selbst wenn ich von Estateguru ausschließlich Gutes berichten kann und ich ihnen ein hohes Maß an Vertrauen entgegenbringe.

Weniger als 10 % des Gesamtvermögens in P2P

Daher wächst der P2P-Bereich bei mir grundsätzlich nur noch marginal und auch nur so, dass es sich im Gesamtbild meiner Investitionen im Rahmen hält.

Praxiserfahrung P2P-Zinsen
So entwickeln sich meine P2P-Zinsen seit 2019

Diesen Monat haben meine P2P-Investments 75,68 Euro Zinsen eingebracht. Mit Blick auf die Gesamtentwicklung meiner P2P-Zinsen erholt sich die Lage wieder und steigen wieder kontinuierlich. Nachdem ich 2020 einige Plattformen entsparte, fielen die Erträge natürlich. Dieser Negativtrend ist nun (hoffentlich) durchbrochen und die P2P-Einkünfte stabilisieren sich.

Neues vom frugalen Lifestyle: Ausmisten 2.0

Diesen Monat habe ich mich stark darum gekümmert, die in der Dezember-Challenge (siehe Instagram) aussortierten 300 Dinge zu verkaufen und zu verschenken. Außerdem hinterfragen wir weiterhin, welche Dinge wir tatsächlich in unserem Leben und Haushalt brauchen. Was wir nur auf Halde haben, was aber Platz, Zeit und Pflege bedarf, das lassen wir los. „Könnte man ja irgendwann mal brauchen“ ist kein Argument mehr und wir genießen es enorm, wie unsere Wohnung nach und nach immer luftiger wird und zunehmend aus Lieblingsteilen besteht.

Allerdings stapeln sich die aussortierten Dinge zeitweise in mannshohen Kistenbergen. Das ist natürlich nicht Sinn der Übung, daher wandert nun nach und nach immer mehr aus der Wohnung heraus.

Besonders gefreut habe ich mich, dass mehrere Pakete (natürlich kontaktlos übergeben und geschenkt) neue Besitzer gefunden haben:

  • eine kaum genutzte Gästematratze haben wir an eine WG verschenkt
  • verschiedene Küchenutensilien hat sich jemand freudestrahlend für die erste eigene Wohnung abgeholt
  • ein ganzer Wäschekorb voller Gothic-Basics hat eine mehr als nur glückliche Besitzerin gefunden
  • unsere früheren Bastel- und Renovier-Utensilien inkl. Fototapeten schmücken nun eine andere Wohnung

Dazu laufen mehrere ebay-Kleinanzeigen und ebay-Auktionen. Sprich: Die Reihen lichten sich! Alles einfach wegwerfen kommt für uns nicht in Frage, aber wir freuen uns schon enorm darauf, wenn alles weg ist 😀

Challenges, Humankapital, Vermögensentwicklung

Zum TV-Fasten habe ich ja bereits einen eigenen Beitrag verfasst – es war großartig! Zusammen mit der #5am-Challenge hatte ich plötzlich so viel mehr Zeit, dass ich richtig große Projekte angehen konnte, für die sonst neben meinem Hauptjob keine Zeit gewesen wäre. Bzw. wegen denen ich sonst zwischen Freizeit-Erlebnissen (meine geliebten Berge) und den Projekten hätte wählen müssen.

Darunter stand der lange überfällige Umzug vom Rich Bitch Project zu einem neuen Hoster. Also habe ich mich jeden Morgen 3-4 Stunden in WordPress eingearbeitet, mich eingelesen, Lösungen gefunden und wirklich irre viel gelernt! Falls Dir also aufgefallen ist, dass ich ein paar Kleinigkeiten hier am Blog geändert haben: Ich bin noch dabei, das Ganze auf neue Beine zu stellen und so zu formen, wie ich es mir beim Start vor fast 3 Jahren schon vorgestellt hatte …

Dank der Extra-Stunden jeden Tag konnte ich dieses Projekt angehen und zum größten Teil umsetzen. Und das teilweise bereits vor der regulären Arbeit! Das war super motivierend und ich habe richtig gemerkt, wie es mich für den restlichen Tag beflügelt hat.

Neue Projekte umsetzen statt TV und Prokrastination

Nachdem sich die #5am-Challenge so genial angegangen ist, war es umso härter, dass sie bereits bei der Halbzeit aus gesundheitlichen Gründen ein jähes Ende gefunden hat. Da wird einem der Wert von Gesundheit in aller Deutlichkeit bewusst: Depotwachstum, Projekte und Co. werden äußerst nebensächlich, wenn der Körper nicht mitspielt.

Was jedoch blieb, waren die Extra-Stunden durch das TV-Fasten. Mit dieser Extra-Zeit konnte ich nicht nur die Überarbeitung meines Kinderbuches abschließen, sondern auch direkt mit der Umsetzung einer komplett neuen Buch-Idee beginnen.

Die ersten Seiten stehen und es macht mir super viel Freude, das Projekt wachsen und gedeihen zu sehen. Was ich auch nach Abschluss der Fasten- und Challenge-Zeit beibehalten habe: jeden Tag vor der Arbeit an diesem Projekt zu arbeiten. So geht alles prima voran, während ich trotzdem bei schönem Wetter endlose Radtouren und schneereiche Bergtouren machen kann. Und das mit bestem Gewissen, da die Projekte nicht mehr liegen bleiben. Top!

Dazu entwickelt sich das passive Einkommen mehr als zufriedenstellend und das Gesamtvermögen wächst ebenfalls. Rückblickend also trotz gesundheitlicher Ausfälle ein wirklich guter Monat!

Praxisbeispiel Vermögensentwicklung: So entwickelt sich mein Vermögen seit 2018
Depotwachstum: März war ein enorm positiver Börsenmonat, entsprechend entwickelt sich das Vermögen

Und Du? Wie hat sich Dein Vermögensaufbau im März entwickelt? Was sind Deine Learnings – und wie gehst Du weiter vor? Oder hast Du sogar ebenfalls bei der einen oder anderen Einzelaktie zugegriffen? Wie entwickeln sich Deine Dividenden und Zinseinkünfte? Ich freue mich schon auf Deinen Kommentar!

Keine Anlageberatung oder Empfehlung! Triff unbedingt Deine eigenen Finanz- und Anlageentscheidungen!

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