Das Jahresende hatte es noch einmal in sich: ganz knapp habe ich einen elementaren Milestone verpasst. Außerdem drückte eine dreiwöchige Japanreise meine November-Sparquote ganz ordentlich nach unten, und im Dezember hat eine ebenfalls dreiwöchige Workation über den Jahreswechsel der Sparquote ebenfalls nicht unbedingt gutgetan. Dafür der Seele. Was will man also mehr?
Zuletzt stand immerhin ein außerplanmäßiger Aktienkauf an – jedoch von einem denkbar langweiligen Titel.
Aber nun der Reihe nach.

Finanzielle Eckdaten November 2025:
- Sparquote: 45,3%
- Rich-Bitch-Status: 65,5
- Passive Einkünfte aus Dividenden und Zinsen: 467,57 Euro
Finanzielle Eckdaten Dezember 2025:
- Sparquote: 58,8%
- Rich-Bitch-Status: 66,4
- Passive Einkünfte aus Dividenden und Zinsen: 540,55 Euro
Aktien & ETFs
Der November hat sich ganz gut rentiert: 330,69 Euro konnte ich an Dividenden verzeichnen. Im Vorjahr lag ich noch bei 202,49 Euro. Eine schöne Steigerung, die ich gerne mitnehme.
Folgende Titel haben im November eine Dividende an mich ausgezahlt:
- OMEGA Health
- AT&T
- Realty Income
- LTC
- Apple
- Verizon Communications
- JPM
- Main Street Capital
- Cogeco
Der Dezember war sogar noch ein Stück lukrativer mit 376,88 Euro aus verschiedenen Dividendentitel. Auch hier der Vergleich zum Vorjahr: ich konnte mich – genau wie im November – binnen eines Jahres um über 100 Euro steigern, nachdem ich 2024 noch 244,31 Euro Dividenden im Dezember erhalten hatte.
Dieses Jahr setzte sich die Dezember-Dividende zusammen wie folgt:
- Realty Income
- Unilever
- Vanguard ETF
Pfizer - Microsoft
- Nintendo
- FTSE All World High Dividend
- Meta
- JPM
- Main Street Capital
- Wendys
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, aber offensichtlich ganz erfolgreich! Der Winter war seit jeher meine dividendenschwächste Jahreszeit. Inzwischen hat er sich aber ganz gut berappelt und zahlt fleißig und merklich in den Vermögensaufbau ein.
Und damit das so weitergeht, habe ich im Dezember nicht nur meine Sparpläne ausführen lassen, sondern auch noch meine Position an Unilever-Aktien etwas aufgestockt. Sonst keine besonderen Vorkommnisse J
P2P & Zinsen
Bondora Go & Grow bleibt nach wie vor meine wichtigste Position im P2P-Umfeld. Bei Estateguru habe ich langsam, aber sicher damit angefangen, aufgelaufene Zinsen abzuschöpfen. Sprich: Das Entsparen hat begonnen, und nachdem ich mir endlich die Kostenstruktur mal in einer ruhigen Minute ernsthaft zu Gemüte geführt habe, wurde auch mir klar: frech ist das Ganze definitiv, aber nur halb so schlimm.
Solange ich irgendwie ein aktiver Investor bleibe, entstehen mir – bis auf die Abschöpfungsgebühren i.H.v. je 3 Euro – keine größeren Kosten. Somit kann ich in Ruhe die Kreditrückzahlungen auflaufen lassen, um die liquiden Mittel anschließend alle paar Monate auf mein Konto zu überweisen.
Mit dieser Erkenntnis machten die Einkünfte aus P2P umso mehr Spaß:
- November: 119,31 Euro
- Dezember: 147,78 Euro
Bank- und Depotzinsen gab es ebenfalls on top:
- November: 35,15 Euro
- Dezember 15,89 Euro
Insgesamt haben mir die passiven Einkünfte aus P2P und Zinsen im November und Dezember also sanfte 318,13 Euro eingebracht. Das ist schon verdammt nett und ein weiterer schöner Boost für die Finanzen!
Gesamtergebnis November und Dezember 2025
Das Jahresende hat nochmal richtig Spaß gemacht: Insgesamt durfte ich mich in beiden Monaten zusammen über 1.008,12 Euro an Kapitalerträgen freuen. Und damit wäre auch direkt ein Teil meiner Roadtrips bezahlt, wenn ich diese Einnahmen nicht – wie immer – direkt reinvestieren würde.
Damit bin ich super zufrieden, schiele aber schon ein bisschen ins neue Jahr, was dort wohl im gleichen Zeitraum möglich ist.
Und falls Du Dich fragst, von welchem verpassten Meilenstein ich in der Einleitung gesprochen habe: Es hat leider im Dezember nicht ganz gereicht zur Meilenstein „Finanzielle Unabhängigkeit zu 2/3 erreicht“. Aber: ich war nur ein paar hundert Euro davon entfernt. 2026 könnte also direkt mit einem kleinen Highlight starten 🙂
Aus meinem Leben: zwischen Nippon und spanischer Wüste
Der Winter endete genauso turbulent, wie das gesamte Jahr schon gelaufen ist: Erst ging es drei Wochen nach Japan, wo wir eine irre Schlagzahl an Erlebnissen mitnehmen durften. Von gekraulten Wasserschweinbäuchen über Erdbeben- und Taifun-Training bis hin zu Onsenbädern in den Japanischen Alpen und Weltkulturerbe-Tempel bei Sonnenaufgang: Das war definitiv die volle Dröhnung Japan par excellence!



Vor Ort hatten wir nicht nur mit dem Wetter fetzen Glück, sondern auch mit dem schwachen Yen: das eingeplante Budget konnten wir fast komplett einhalten und haben uns trotzdem in den französischen Patisserien die Bäuche vollgeschlagen.
Danach waren wir zumindest lange genug daheim, um zu waschen, Freunde zu treffen und auf den legendären Weihnachtmarkt in Abensberg zu gehen. Und schon hieß es wieder: Koffer packen für Spanien! Die erste Roadtrip-Workation stand an, da wir über den Jahreswechsel in wärmere Gefilde wollten, aber gleichzeitig keine Urlaubstage mehr übrig waren.

Da allerdings die Feiertage äußerst arbeitnehmerfreundlich lagen, hatten wir trotzdem ausreichend Freizeit für Erkundungstouren. Und die Wochenenden hat man ja sowieso on top, um Wege zurückzulegen oder in der Wüste den ganzen Tag von einer irren Felsformation zur nächsten zu fahren. Dann kam auch noch lieber Besuch vorbei, damit wir nicht allein an den leeren Stränden spazieren gehen mussten. Und schwupps war auch schon das neue Jahr angebrochen.
Und für die Ziele im neuen Jahr habe ich mir durchaus ein bisschen den Kopf zerbrochen. Doch davon in Kürze mehr.
Und wie lief das Jahresende bei Dir? Lass es mich in den Kommentaren wissen!