Monatsrückblick November 2018
Monatsrückblick November 2018

Monatsrückblick November 2018

Sparquote November: 60,91% des Gesamt-Nettoeinkommens (danke, nebenberufliche Selbständigkeit!)

Gesamt-Rich-Bitch-Status: 12% geschafft vom Weg in die finanzielle Freiheit!

P2P-Kredite

Aktueller Stand:
5,5% des Gesamtvermögens sind in P2P investiert (Ziel: 10%)

Aktuell bin ich investiert in:

  • EstateGuru* (11,50% Rendite)
  • ViaInvest (11,44% Rendite)
  • Mintos* (10,42% Rendite)
  • PeerBerry (10,41% Rendite)
  • Grupeer* (?12,5%? Rendite)
  • Flender (10,22% Rendite)
  • RoboCash (NEU)
  • Bulkestate (NEU)

EstateGuru ist ganz klar mein momentaner P2P-Liebling und mit 11,50% Netto-Jahresrendite auch voll zufriedenstellend. Nach dem Facelift der gesamten Plattform ist es noch übersichtlicher und intuitiver geworden, ich finde meine Zahlen schneller und werde hier auch weiter fleißig aufstocken. Andere shoppen Schuhe, ich shoppe Immobilien-P2P-Kredite. Learning: festes monatliches Limit setzen, sonst nimmt es leicht Überhand …

ViaInvest ist das Überraschungsschmankerl: super investiert, top Rendite und  insgesamt intuitiv und ansprechend. Testphase war erfolgreich, keine weiteren Fragen, hier bleibe ich dran! Aber mit der Quellensteuer muss ich mich nochmal genauer auseinandersetzen …

ViaInvest_22.11.2018

Mintos zeigt mir eine jährliche Netto-Jahresrendite von 10,42% und die Verzugsrate ist bei etwa 20%. Ich bin voll investiert und alles läuft. Bei Mintos habe ich mich zwischenzeitlich auch an der Fremdwährung „Rubel“ versucht und bin mit den Zahlen eigentlich recht happy – war zwischendurch allerdings nicht vollständig investiert und sehe nicht ein, bei einem so hohen Risiko (P2P selbst, Anbahner + tägliches Währungsrisiko, Tauschgebühren kosten Rendite …) die „Ansprüche“ runterzuschrauben. Nach 1-2 Monaten Testphase entscheide ich, ob ich aufstocke oder es bei dem Testballon belasse.

PeerBerry läuft mit einer Netto-Jahresrendite von 10,41% vor sich hin, allerdings sind hier die Verspätungen massiv (fast 50%!) – PeerBerry steht daher unter Beobachtung.

Grupeer hat zeitweise Probleme, mein Geld per Auto-Invest voll zu investieren, aber sonst läuft es brav weiter. Was mir fehlt, ist eine Angabe seitens der Plattform, bei welcher Rendite ich liege, aber da der geringste Kredit bei 12% losgeht und ich bis 15% investiert bin, tippe ich auf ca. 13,5%.

Flender sollte eigentlich die Diversifikation über das Baltikum hinaus sicherstellen, aber so wenige Kredite wie sie momentan bieten können, liegt einfach über zu lange Zeiträume zu viel Geld uninvestiert herum. Das wird jetzt ein wenig beobachtet und

RoboCash und Bulkestate sind noch in der Testphase.

Als nächstes möchte ich mir FastInvest und Lenndy genauer ansehen.

Exchange Traded Funds (ETFs)

Man höre und staune! Meine ETF-Sparpläne wurden bereits 2x ausgeführt und dank der Automatisierung ist das Thema für mich erstmal abgehakt. Etwa die Hälfte meiner monatlichen Sparrate geht nun in meine ETF-Sparpläne: 2/3 für einen iShares All world und 1/3 für einen iShares EM (beide physisch & thesaurierend). Die dürfen jetzt automatisch vor sich hinlaufen, werden 1x im Quartal angeschaut und wenn der erste mit einem sinnvollen Betrag „voll“ ist, kommt vielleicht noch ein dritter dazu.

Einzelaktien

Es ist einfach passiert. Nach einigen Artikeln über Dividendenstrategien und dem Austausch mit einem Bekannten aus der Community, der gerade von Value auf High Dividende umsteigt (und nachdem mir einfach zu viel Gespartes uninvestiert herumlag), habe ich mein Portfolio um Freenet erweitert. Also genau das, was ich auf jeden Fall vermeiden wollte – „Klumpenrisiko: deutsche Aktien“ und so … natürlich hat mich die auf meinen Kauf sofort und verzögerungsfrei einsetzende Kurskorrektur geärgert, aber daran habe ich mich ja langsam aber sicher gewöhnt. Schließlich war ich die einzige deutsche Investorin, die direkt vor dem Diesel-Skandal noch schnell Daimler-Aktien gekauft hat. Seufz.

Doppel-Seufz: Die aktuellen Kurskorrekturen sind super dazu geeignet, tief in sich und seine Strategie reinzuhören und sich in Geduld und Ignoranz zu üben. Kurswerte von -30% im Vergleich zu vor einem halben Jahr sind halt einfach mal schmerzlich, aber was ich für mich gelernt habe: Entweder high value oder high dividende, aber so ein Mischmasch-Zeugs kommt mir nicht mehr in die Tüte. Bei meinen high value-Werten tut mir die Kurskorrektur nicht weh, weil sie trotzdem nicht ins Minus fallen, und bei den high dividende-Werten bin ich tiefenentspannt, weil die Dividende der nächsten Jahre die Kursverluste (sollten sie denn andauern, was ich nicht glaube) locker wieder ausgleichen. Schlecht geht’s mir nur mit den Werten, die eine magere Rendite bringen und sich dazu auch noch mäßig entwickelt haben. Hand aufs Herz: bei 2-3 Werten habe ich einfach aufs falsche Pferd gesetzt.

Einzelaktien werden wohl auch in den nächsten Jahren ein Thema für mich bleiben. Daraus folgen für mich folgende To-Dos:

  • Mich mit den Kauf- und Steuerbesonderheiten ausländischer Investments beschäftigen
  • Dividendenaristokraten näher in Augenschein nehmen

Nächstes größeres Thema sind und bleiben trotzdem REITs.

Immobilien als Kapitalanlage

Nachdem ich mit einigen Immobilien-Investoren gesprochen habe, kam auch die Kehrseite der Medaille ans Tageslicht: und zwar der Aspekt „Zeit- und Nervenfresser“ rund um Mieter, Hausverwaltungen, Miteigentümer, Ämter und Bausubstanzen. Diesen Punkt fand ich sehr spannend und ziehe für mich folgende konsequenz: Bevor physische Immobilien dazukommen, sind die restlichen Assetklassen abgefrühstückt. Derweil werden Immobilien-Investments zumindest via REITs und Immobilien-Crowdinvestings realisiert. Ich rechne – wie so viele – stark damit, dass sich die Marktpreise mit steigenden Zinsen korrigieren. Bis dahin muss Zeit sein, den Rest zu ordnen und genug Eigenkapital anzusammeln, damit es für eventuelle Kaufnebenkosten und ein Extra-Polster für Reparaturen etc. reicht.

Medien

Seit meinem Vietnam-Urlaub mache ich etwas völlig Verrücktes: Ich lese wieder Belletristik! Begeistert hat mich übrigens die Reisebeschreibung von zwei Fahrradfreaks, die von Berlin nach Shanghai geradelt sind – und dabei nicht nur Durchhaltevermögen, sondern auch Kreativität, Mut und Nerven wie Stahlseile beweisen mussten. „Zwei nach Shanghai“ von Hansen und Paul Hoepner* habe ich binnen kürzester Zeit komplett verschlungen und möchte es an dieser Stelle wärmstens empfehlen 🙂

Was auf meinem Bücherstapel liegt, ist der Winterlich („ErfolgReich mit Immobilien-Investments“*) und zu Weihnachten habe ich mir die Biografie von Arnold Schwarzenegger „Total Recall: Die wahre Geschichte meines Lebens“* gewünscht, der wohl seinen Erfolg nicht als Schauspieler hatte, sondern Schauspieler werden konnte, weil er durch verschiedene (Immobilien-)Investments soweit finanziell frei war. Wow! Das klingt wunderbar inspirierend und nach genau solchen Stories giere ich gerade.

Ansonsten teste ich gerade den Dividenden Kalender Pro + von Krawattenlos (14 Tage kostenlos), nachdem ich erfolgreich meine Portfolio Performance-Datei gelöscht habe … -.- !

Erkenntnisse im Herbst 2018

  • Läuft doch eigentlich ganz gut
  • Sobald ein paar Investment-Themen abgehakt und in die richtigen Bahnen gelenkt sind, kehrt eine sehr angenehme innere Ruhe ein 🙂
  • Ich habe wieder massiv Lust auf Buch- und Textprojekte. Und auf Bloggen! Es darf also mal wieder in eine produktive Phase übergehen. Mit Martin von zinskraft.de tausche ich mich gerne über seine Projekte rund um Bücher und Shirts aus … er macht da so vieles richtig und MACHT, statt nur darüber zu philosophieren. Super Inspiration!
  • Nächstes Jahr KÖNNTE ich die monatliche Sparrate auf konstante 50% bringen …

Ziele für den Winter 2018

  • insgesamt in 10-12 P2P-Plattformen diversifizieren
  • alles dafür vorbereiten, meine Zweieurofünfzig an P2P-Gewinnen korrekt zu versteuern
  • Kompetenzen aneignen für den Kauf von ausländischen Aktien (USA)
  • Amazon-Buchprojekt starten
  • Spreadshirt eine Chance geben
  • eine Watch-List von 10 High-Dividende-Aktien zusammenstellen und eingrenzen auf 3 Top-Werte (an dieser Stelle DANKE an Stefan, der mir mit folgender Übersicht über die Dividenden-Aristokraten weitergeholfen hat: KLICK)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert