Investieren ist mein 450-Euro-Job (Rückblick Dezember 2021)
Investieren ist mein 450-Euro-Job (Rückblick Dezember 2021)

Investieren ist mein 450-Euro-Job (Rückblick Dezember 2021)

+ Sparquote Dezember 2021: 77,56 %
+ Rich-Bitch-Status: 29,2 %
+ passive Einkünfte aus Dividenden und Zinsen: 433,70 Euro

Ein verrücktes Jahr neigt sich dem Ende zu – und jetzt mal rein finanziell betrachtet war doch deutlich mehr möglich als ich gedacht hätte. Schaue ich rein auf den Dezember, sind mit CakeDefi und Bergfürst neue Investmentformen dazugekommen, die ich sanft austeste.

Ansonsten verdanke ich die schöne Sparquote diesen Monat nicht nur den vielen unterschiedlichen Einkommensquellen, sondern auch einem kleinen Geldregen durch einen beglichenen Schaden an meinem Kleinwagen – wir werden nur einen Teil davon benötigen, um den Stadtflitzer am Laufen zu halten.

Der Rich-Bitch-Status steht zwischenzeitlich knapp vor der eindrucksvollen 30-Prozent-Marke und die passiven Einkünfte haben sich wieder ordentlich summiert – zu einem Betrag, der einen kompletten 450-Euro-Job ersetzt.

Aber nun der Reihe nach.

Aktien & ETFs

Insgesamt 321,42 Euro Dividenden hat mir der Dezember eingebracht dank der Ausschüttungen von:

  • Intel
  • Realty Income
  • Unilever
  • Pfizer
  • Microsoft
  • Nintendo
  • LTC

Zusätzlich kam ein nettes Präsent von Vonovia: Da ich keine weiteren Aktien von Vonovia kaufen wollte, mir jedoch als Bestandsaktionär im Rahmen der Kapitalerhöhung von Vonovia entsprechend viele Bezugsrechte eingebucht wurden, habe ich diese liquidiert und ebenfalls in die Dividendenkasse sprudeln lassen.

Nach einem investitionsintensiven Jahr lasse ich es die letzten Monate eher ruhig angehen – Sparplänen sei Dank. Investiert habe ich im Dezember nun in:

  • thesaurierender ETF MSCI World
  • ausschüttender ETF MSCI World
  • thesaurierender ETF EM
  • Facebook-Sparplan
  • Microsoft-Sparplan
  • Apple-Sparplan
  • Tesla-Sparplan
  • Neu: AMD-Sparplan
  • Einzelinvestment: Volvo

Alleine die Aktien- und ETF-Sparpläne machen bei mir inzwischen 1.950 Euro im Monat aus, weitere Börseninvestments löse ich über Einzelkäufe.

Zu knabbern hatte ich diesen Monat vor allem an der Entwicklung der chinesischen Aktien. Da mir das ganze Thema zu undurchsichtig geworden ist, habe ich meine Tencent-Aktien mit einem kleinen Plus verkauft. Alibaba steht noch unter Beobachtung; dort bin ich aktuell dick im Minus und habe wenig Lust, diesen Verlust zu realisieren.

P2P & Crowdinvesting

Aktueller Stand: 9,4 % des Gesamtvermögens in P2P und Crowdinvesting

Im Dezember konnte ich mit meinen P2P-Investments insgesamt 111,42 Euro Zinsen (brutto) verzeichnen.

In den nächsten Monaten dürften die P2P-Zinsen wieder etwas steigen, da ich die P2P-Plattform Robocash, die ich im Sommer 2020 komplett entspart hatte, reaktiviert habe.

Außerdem habe ich in ein erstes Projekt bei Bergfürst investiert und teste die Immobilienplattform als deutsche Alternative zu Estateguru aus – auch wenn Bergfürst nur knapp die Hälfte der von Estateguru gewohnten der Rendite bringt.

Parallel stocke ich Bondora Go & Grow wieder stärker auf. Das monatliche Investmentlimit wurde kürzlich wieder von 400 Euro auf 1.000 Euro erhöht, was ich direkt bis zum Limit genutzt habe.

Jetzt habe ich noch ein paar liquide Mittel für eine eventuelle Immobilienanzahlung. Diese liegen unverzinst in der Gegend herum und dürften auch gerne beim Vermögensaufbau mithelfen. Gleichzeitig will ich das Risiko auf dieser einen Plattform nicht allzu stark übergewichten … weiß noch nicht, wie ich das löse. Ideen wie immer gern in die Kommentare!

Mein P2P-Portfolio, gestaffelt nach meinen stärksten Zinszahlern:

  1. Estateguru (11,50%)*
  2. Bondora G&G (6,75%)*
  3. Viainvest (12,01%)*
  4. Peerberry (9,62%)*
  5. Robocash (11,5%)*
Estateguru Bonus abstauben

Gesamterträge im Dezember 2021

Insgesamt freue ich mich im Dezember über 433,70 Euro passives Einkommen aus Dividenden, Zinsen und neuerdings auch aus ersten Krypto-Investments. Das ist fast, als hätte ich einen 450-Euro-Job – nur, dass ich dafür denkbar wenig tun musste.

Doch nun die Frage aller Fragen: Reicht das, um mein gestecktes Jahresziel von durchschnittlich 250 Euro passiven Einkünften im Monat zu erreichen?

Die Antwort lautet:

JA!

Der Dezember hat das Ziel sogar übererfüllt: 3.192,71 Euro habe ich im Jahr 2021 insgesamt durch v. a. Börsen- und P2P-Investments erhalten.

2 ganze Monate meiner (aktuellen) Gesamtausgaben sind damit bereits abgedeckt. 2 Monate volle finanzielle Unabhängigkeit!

In der Theorie könnte ich jetzt auch noch meine abgewandelte Form der 4-Prozent-Regel hinzuziehen, um sie als 3-Prozent-Regel auf meine thesaurierenden ETF-Investitionen anzuwenden. Damit kämen über 1.500 Euro noch obendrauf, die ich als Einkommen aus nicht-aktiver Arbeit hätte abziehen und ausgeben können. Laut Statistik bzw. wissenschaftlich betrachtet wäre das Vermögen dabei nicht einmal weniger geworden.

Somit könnte ich bereits heute 2 bzw. 3 Monate im Jahr meine Ausgaben allein aus den reellen passiven Einkünften plus der Anwendung der 3-Prozent-Regel bestreiten.

Wow!

Wenn das mal kein motivierender Start ins neue Jahr ist …! Ein umfangreicherer Jahresrückblick mit ordentlich Statistiken im Gepäck folgt in Kürze.

Uuund natürlich die Jahresziele für 2022. Was interessiert Dich da besonders? Schreib es fix in die Kommentare, dann kann ich es beim zugehörigen Artikel berücksichtigen 🙂

Und bei Dir? Wie lief der Dezember bei Dir? Hast Du ebenfalls neue Investments ausprobiert? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.